Verständnis durch offene Gespräche

Für viele Menschen bedeutet die Diagnose RLS eine echte Erleichterung. Dadurch bekommen die Beschwerden einen Namen. Die Kombination aus Aufklärung und Gesprächen mit Menschen aus dem Umfeld ebnen den Weg zu mehr Verständnis für die Beschwerden.

Chronische Erkrankungen haben in vielen Fällen Auswirkungen auf die gesamte Familie. Das ist beim Restless-Legs-Syndrom ebenso der Fall wie z. B. bei Diabetes oder Asthma. Im Unterschied zu anderen Erkrankungen ist es für RLS-Betroffene nicht einfach, ihre Schwierigkeiten und Beschwerden zu beschreiben. Nach außen ist und bleibt RLS unsichtbar. Für Familienmitglieder oder Angehörige ist das eine Herausforderung, denn: Wie kann es gelingen, den RLS-bedingten Bewegungsdrang vollumfänglich zu verstehen?

Die RLS-Symptome können mit geeigneten Medikamenten und Veränderungen der Lebensweise gut therapiert werden. Um das Verständnis für die Beschwerden der Erkrankungen bei Angehörigen und den Familienmitgliedern entstehen zu lassen, sind offene Gespräche hilfreich. Sie ermöglichen es, Außenstehenden zu verdeutlichen, warum ein langer Fernsehabend für Betroffene nicht unbedingt ein Vergnügen darstellt. Die gemeinsame Auseinandersetzung mit der RLS-Erkrankung kann dazu führen, den Alltag und die Freizeit so zu gestalten, dass RLS-Erkrankte und alle anderen Familienmitglieder gleichermaßen großes Vergnügen empfinden.

Den Austausch in Selbsthilfegruppen und Internetforen erleben viele Betroffene als sehr bereichernd. Auch Angehörige sind hier willkommen. Lokale Angebote finden Sie bei der Deutschen Restless Legs Vereinigung RLS e.V.

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