Überforderung vermeiden: 12 Tipps für Patienten und Angehörige

Morbus Parkinson ist eine Herausforderung für Betroffene und Angehörige. Oftmals muss das Zusammenleben im Verlauf der Erkrankung neu organisiert werden. Die Parkinson Foundation hat dazu zwölf Leitsätze formuliert.

Als fortschreitende Erkrankung stellt der Morbus Parkinson gleichermaßen hohe Anforderungen an die Erkrankten und ihre Angehörigen. Krankheitsbedingte Einschränkungen können zu neuen Rollenverteilungen führen. In vielen Fällen begehen Angehörige den Fehler, den Erkrankten von allen Verpflichtungen zu befreien. Im Resultat führt das meist zu einer Überlastung des Pflegenden und zu einer Unterforderung des Erkrankten. Bewährt hat sich dagegen, die Aufgabenverteilungen miteinander zu besprechen. Klären Sie in einem ruhigen Gespräch, welche Aufgabe der Erkrankte erledigen kann und wo er Hilfsangebote annimmt.

Für einen guten Umgang mit Morbus Parkinson hat die Parkinson’s Foundation für Betroffene und Angehörige zwölf markante Leitsätze formuliert:

  1. Respektieren Sie die Art, wie der andere mit der Erkrankung umgehen möchte.
  2. Sprechen Sie offen über die Krankheit.
  3. Lassen Sie nicht zu, dass die Krankheit Ihr Leben bestimmt.
  4. Finden Sie einen guten Arzt.
  5. Holen Sie sich ruhig eine zweite ärztliche Meinung ein.
  6. Informieren Sie sich nach und nach über die Erkrankung.
  7. Klären Sie Familie, Freunde aber auch Angestellte im Gesundheitswesen über die Krankheit auf.
  8. Besuchen Sie regelmäßig eine Selbsthilfegruppe.
  9. Fragen Sie im Familien- und Freundeskreis aktiv nach Unterstützung.
  10. Unterstützen Sie andere Menschen mit Parkinson.
  11. Treffen Sie wichtige Entscheidungen für die weitere Lebensplanung.
  12. Kümmern Sie sich um sich selbst.
Überforderung vermeiden
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