Tipps für den Alltag von Angehörigen

Mit dem Fortschreiten der Erkrankung kommt Angehörigen eine zunehmend verantwortungsvollere Rolle zu. Sie tragen häufig dazu bei, dass der Erkrankte weiterhin aktiv am sozialen Leben teilhaben kann.

Die Diagnose Parkinson ist nicht nur für die Betroffenen ein starker Einschnitt ins Leben. Auch für die engste Umgebung ist eine derartige Diagnose eine große Belastung. Als Angehörige sind Sie Manager des Alltags und Motivator in einer Person. Vor diesem Hintergrund gilt es nicht nur, einen klaren Blick zu behalten und eigene Überforderungen zu vermeiden, sondern auch mit den Kräften hauszuhalten.

Vor allem im Alltag ist es nicht immer leicht, mit den unterschiedlichen Belastungen umzugehen. Scheuen Sie sich nicht, selbst Hilfe anzunehmen. Dadurch werden Sie in schwierigen Situationen entlastet und stellen gleichzeitig sicher, dass Sie langfristig Unterstützung leisten können. Mit der Berücksichtigung der folgenden Tipps haben Angehörige gute Erfahrungen gemacht, weil Konflikte vermieden und Belastungen abgeschwächt werden:

  • Akzeptieren Sie, wie der andere mit der Erkrankung umgeht
  • Sprechen Sie offen über Parkinson
  • Räumen Sie der Erkrankung nicht zu viel Platz in Ihrem Leben ein
  • Suchen Sie einen Arzt, der Ihr volles Vertrauen genießt
  • Holen Sie sich im Zweifelsfall eine zweite Meinung ein
  • Informieren Sie Ihr Umfeld über die Parkinson-Erkrankung
  • Treffen Sie vorausschauende Entscheidungen für die weitere Lebensplanung
  • Geben Sie Ihre eigenen Interessen nicht auf
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