Therapie ohne Medikamente

Zu Beginn einer RLS-Erkrankung ist eine Behandlung mit Medikamenten oftmals nicht erforderlich. Die Erfahrung zeigt, dass es vielen Betroffenen gelingt, die Beschwerden mit der Änderung von Lebensgewohnheiten zu lindern.

Unter der Bezeichnung Restless-Legs-Syndrom versteht man eine chronische Erkrankung. Sie wird charakterisiert durch einen Bewegungsdrang der Beine verbunden mit unangenehmen Missempfindungen, die meist in Ruhe auftreten und durch Bewegung gelindert werden. Erste Symptome sind zu Beginn vielfach nur gering ausgeprägt. Sie lassen sich z.T. schon bei jungen Erwachsenen beobachten. Mit zunehmender Zeit kann der Schweregrad der Symptome aber zunehmen. In den meisten Fällen geschieht dies nur langsam. Vielen Patienten gelingt es, die Beschwerden durch vergleichsweise einfache Änderungen des Verhaltens in den Griff zu bekommen.

Schon einfache Änderungen der Lebensgewohnheiten können ausreichen, um eine leichte RLS-Symptomatik deutlich zu bessern. Weil die Symptome individuell stark unterschiedlich sein können, sind allgemeine Aussagen nur schwer zu treffen. Deswegen sollten RLS-Patienten selbst herausfinden, welche Maßnahmen geeignet sind, um die Beschwerden zu lindern. Bei Betroffenen haben sich u.a. die folgenden Tipps bewährt:

  • Bandagen oder Kompressen
  • Kühlende Beinwickel
  • Kalte oder warme Güsse
  • Massage
  • Gymnastik und Dehnübungen
  • Krafttraining der betroffenen Extremitäten
  • Spazieren gehen oder Radfahren

Maßnahmen wie diese helfen vielen RLS-Erkrankten im Umgang mit den Beschwerden. Sie sind ebenfalls geeignet, um eine medikamentöse Behandlung zu unterstützen.

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