Wann treten RLS-Beschwerden besonders häufig auf?

Abends, nachts oder in Ruhe treten die Missempfindungen und der Bewegungsdrang, die eine RLS-Erkrankung charakterisieren, besonders häufig auf. Wenn Sie zur Ruhe kommen, wird Ihr RLS mobil.

Restless-Legs (RLS) ist die Bezeichnung für einen Bewegungsdrang in den Beinen der von unangenehmen Missempfindungen in den Beinen begleitet wird. Selten sind auch andere Körperregionen wie zum Beispiel die Arme davon betroffen. Bei den meisten Menschen ist die RLS-Erkrankung idiopathisch, das heißt, dass keine andere auslösende Erkrankung ursächlich ist. Bewegungsdrang und Missempfinden treten bei der Mehrzahl der Betroffenen meist in Phasen der Ruhe auf. 

Vor allem zu Beginn der Erkrankung treten die Beschwerden oft abends oder nachts auf. Im Schlaf kommt es häufig zu sogenannten periodischen Beinbewegungen (PLMS – Periodic Limb Movements in Sleep). Während des Schlafs treten bei diesen Menschen unwillkürliche Beinbewegungen auf. Oft merken die Betroffenen diese Bewegungen gar nicht, sondern die Lebenspartner. Die Bewegungsunruhe in den Beinen kann aber auch die Schlafqualität herabsetzen, zu Durchschlafstörungen führen und negative Auswirkungen auf den Alltag haben.

Wann treten RLS-Beschwerden besonders häufig auf?
Wann treten RLS-Beschwerden besonders häufig auf?

Tagsüber klagen die Betroffenen seltener über Beschwerden. Allerdings können die Beschwerden im Laufe der Erkrankung zunehmen und sich durchaus auch auf die Tagesstunden ausweiten. Schätzungen zufolge leiden rund 30 bis 60 Prozent der Betroffenen auch tagsüber an RLS-Symptomen. Vor allem in bewegungsarmen Situationen wie Autofahrten, Kinobesuche, längeres Fernsehen oder Bettlägerigkeit können RLS-Beschwerden auslösen oder verursachen.

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