Restless Legs in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft ist ein Risikofaktor für das Auftreten eines Restless-Legs-Syndroms. Vor allem in den letzten drei Monaten vor der Entbindung leiden viele Frauen unter den typischen RLS-Beschwerden.

Dass Schwangere im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung viel häufiger an einem RLS leiden, ist in der Öffentlichkeit nur wenig bekannt. Jede dritte bis vierte Frau kennt entsprechende Beschwerden in der Schwangerschaft aus eigener Erfahrung. Die typischen Symptome können erstmalig auftreten oder es kommt zu einer Verschlechterung vorhandener Beschwerden, wenn eine RLS-Erkrankung bereits vor der Schwangerschaft bestand. Warum es zu den typischen Beschwerden wie Kribbeln oder Unruhe in den Beinen während einer Schwangerschaft kommt, ist weitgehend unklar. Möglicherweise liegt die Ursache in den hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft.

Denkbar ist aber auch, dass ein schwangerschaftsbedingter Eisenmangel ursächlich für das erhöhte RLS-Risiko ist. Allerdings hat ein Eisenmangel in der Schwangerschaft nicht zwangsläufig eine RLS-Erkrankung zur Folge. Deswegen sollten Sie für den Fall, dass Sie schwanger sind und unter RLS-Symptomen leiden, dies mit Ihrem Arzt besprechen.

Zur Linderung leichterer Beschwerden haben sich einige Maßnahmen bewährt, die allesamt unbedenklich für das ungeborene Kind sind.

Restless Legs in der Schwangerschaft

Probieren Sie die folgenden Dinge einfach aus:

  • Beine kalt Abduschen
  • Bein-Gymnastik am Abend
  • Beine abends massieren
  • Kalte, feuchte Handtücher auflegen
  • Gesunder Lebensstil
  • Moderate Bewegung mit Dehnen und Stretchen
  • Verzicht auf Alkohol, Nikotin und Koffein
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