Qigong – Lebensenergie durch beharrliches Üben

Mit ihren meditativen Anteilen kann die chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform Qigong dazu beitragen, dass sich die Lebensqualität von Menschen mit Morbus Parkinson verbessert.

Die chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform Qigong will Körper und Geist miteinander in Einklang bringen. Auch fernöstliche Kampfkunstübungen findet man beim Qigong. Das „Qi“ steht für Lebensenergie, Vitalität, Lebendigkeit und Beseeltheit. Der zweite Wortbestandteil „Gong“ heißt so viel wie „beharrliches Üben“. Der Definition der Deutschen Qigong-Gesellschaft zufolge ist Qigong „ein moderner chinesischer Begriff für eine Vielfalt von Traditionen des kunstvollen Umgangs mit der Lebensenergie“.

Neben Konzentrations- und Bewegungsübungen gehören Atem-, Körper- und Bewegungsübungen zu den Schwerpunkten bei der praktischen Ausübung. Die Kombination von Konzentration, bewusster Atmung und der Ausführung bestimmter Bewegungen soll dazu führen, innere und äußere Kräfte zu sammeln, um so gegen Ungleichgewichte und Disharmonien im Körper zu wirken. Gleichzeitig wird bei der Ausübung von Qigong die Aufmerksamkeit auf den Moment gestärkt.

Die Techniken des Qigong können außerdem dazu beitragen, die Körpererfahrung in Hinblick auf eine Entspannung zu schulen. Der regelmäßigen Ausübung von Qigong wird eine Aufhellung der Stimmung sowie mehr Ruhe und Gelassenheit im Alltag zugeschrieben.

Qigong – Lebensenergie durch beharrliches Üben

Menschen, die an Morbus Parkinson erkrankt sind, können Qigong problemlos auch im Sitzen durchführen. Die sanfte Ausführung der typischen Qigong-Bewegungen kann bei den Erkrankten dazu führen, dass sich die Lebensqualität verbessert.

Wichtig: Die Deutsche Qigong Gesellschaft empfiehlt, die Bewegungsform nicht aus Filmen oder Büchern zu erlernen, sondern nur unter fachlicher Anleitung. Entsprechende Qigong-Angebote sind in größeren Städten und in Selbsthilfegruppen zugänglich.

Nach oben