Nimm’s mit Humor – Lachen ist die beste Medizin

Wer lacht, lebt länger – und vor allem gesünder. Inzwischen werden die positiven gesundheitlichen Auswirkungen des Lachens gezielt auch als nebenwirkungsfreie Therapieform bei Parkinson-Erkrankungen eingesetzt.

„Lachen ist die beste Medizin.“ Jeder kennt das Sprichwort. Doch wer weiß schon wirklich, welches gesundheitliche Potenzial sich hinter einem herzhaften Lachen verbirgt? Die Gelotologie – also die Wissenschaft der Auswirkungen des Lachens – beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Aspekten des Lachens.

Demnach kann das Lachen ganz unterschiedliche Auswirkungen auf Gedankenwelt, Psyche und Körper haben. So werden nicht nur die Gesichtsmuskeln durch das Lachen gelockert, sondern auch die Gedankenmuster. Heitere, lachende Menschen begegnen der Umwelt mit größerem Mut und Gelassenheit. Gleichzeitig sind sie weniger nervös und selten pessimistisch. Sie besitzen andere soziale Bezüge und beherrschen eine spezifische Interaktion mit anderen Menschen. Die körperlichen Auswirkungen sind enorm: Zwei Sekunden Heiterkeit lassen das Zwerchfell hüpfen, den Puls rasen, und die Pupillen weiten sich. Die Fingerkuppen können feucht werden, und die Beinmuskulatur erschlafft. Der Atem bläst mit rund 100 km/h aus dem Mund. Es kommt zu einem beschleunigten Austausch von verbrauchter und mit Sauerstoff angereicherter Luft. Verbrennungsvorgänge im Körper werden so gefördert.

Lachen kann aber noch viel mehr: Es soll die Produktion körpereigener Abwehrstoffe ankurbeln und wirksam gegen Stress sein. Den durch das Lachen ausgeschütteten Glückshormonen (Endorphine) und Botenstoffen (Serotonin und Dopamin) wird nachgesagt, selbst bei größten Belastungen Verspannungen lösen zu können. Gleichzeitig soll Lachen gegen Schmerzen, Verstopfung, Kopfschmerzen oder Schlaflosigkeit helfen.

Es gibt Mediziner, die einen Lachanfall mit einem 20-minütigem Dauerlauf vergleichen. Die positiven Auswirkungen prädestinieren das Lachen natürlich für die Therapie von Menschen mit Parkinson. So zum Beispiel Lach-Yoga:

Die ganzheitliche Methode zielt darauf ab, mit einfachen Mitteln natürliche Kräfte zu mobilisieren bei der die körperliche und seelische Gesundheit ebenso gefördert wird wie mentale Energien. Gleichzeitig sollen die Abwehrkräfte gestärkt und die Lebensfreude erhöht werden.

Ähnliches gilt für die sogenannte Clown-Therapie. Damit können Patienten positiv abgelenkt werden und ihre Erkrankung für einige Zeit vergessen. Den Betroffenen kann so Lebensfreude vermittelt werden und einem sozialen Rückzug entgegenwirken.

Weitere Informationen zu einem Lachtraining finden Interessenten hier ebenso wie ausgebildete Lachtrainer.

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