Tipps und Tricks für die tägliche Körperpflege

Für Menschen mit M. Parkinson ist die tägliche Körperpflege eine Herausforderung. Mit einigen Maßnahmen kann der Aufenthalt im Badezimmer deutlich sicherer gestaltet werden.

Krankheitsbedingte Einschränkungen können die tägliche Körperpflege zu einer Herausforderung machen. Zähne putzen, waschen, rasieren oder die Pflege von Gesicht und Haaren – was für gesunde Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, kann Menschen, die an Morbus Parkinson erkrankt sind, einiges abverlangen. Unscharfes und verschwommenes Sehen sowie die Beeinträchtigung der Motorik können Probleme und Gefahrensituationen verursachen. Viele Betroffene leiden zudem unter Schwindel in unterschiedlichen Ausprägungen. Hinzu können plötzlicher Blutdruckabfall und eine beeinträchtigte Aufmerksamkeit kommen.

Alles das kann den Gang zur Toilette, ein Voll- oder Duschbad zu einer Herausforderung machen. In diesen Fällen ist ein Hocker vor dem Waschtisch oder unter der Dusche hilfreich, weil das Unfallrisiko im Sitzen sinkt. Hinzu kommt, dass sitzende Tätigkeiten nicht zur Eile animieren. Die tägliche Körperpflege kann also ruhig und ohne Stress erfolgen. Unter idealen Bedingungen lassen sich Waschtisch und Spiegel in der Höhe verstellen. Haltegriffe an Badewanne und Dusche sind sehr empfehlenswert und haben so manchen Sturz im Badezimmer verhindert. Gleiches gilt für Haltegriffe an der Toilette. Apropos: Eine erhöhte Toilette erleichtert Menschen, die an M. Parkinson erkrankt sind, das Aufstehen. Überlegenswert sind außerdem rutschfeste Gummimatten, für Boden, Badewanne und Dusche.

Tipps und Tricks für die tägliche Körperpflege
Tipps und Tricks für die tägliche Körperpflege

Übrigens: Wegen der verstärkten Schweiß- und Fettabsonderungen sollten Parkinson-Erkrankte möglichst täglich duschen. Die sorgfältige Pflege ist dabei wichtig. Durch das Duschen sollte die Haut nicht trocken oder schuppig werden, sondern geschmeidig bleiben und nicht zu weich sein.

Nach oben