Ernährungsempfehlungen bei M. Parkinson

Besondere Ernährungsempfehlungen für Menschen mi einem Morbus Parkinson gibt es nicht. Allerdings können Sie mögliche Begleiterscheinungen der Parkinson-Erkrankung positiv beeinflussen, wenn Sie einige Ratschläge befolgen.

Obwohl es eine Morbus-Parkinson-Diät nicht gibt, ist es für Betroffene dennoch empfehlenswert, sich möglichst gesundheitserhaltend und ballaststoffreich zu ernähren. Mit besonderen Ernährungsvarianten können Sie aber Begleiterscheinungen von Morbus Parkinson positiv beeinflussen.

Osteoporose: Calcium ist besonders wichtig für stabile Knochen. Rund 1.000 Milligramm Calcium benötigt ein erwachsener Mensch im Durchschnitt. Milch, Milchprodukte und hochwertige Mineralwässer enthalten reichlich Calcium. 250 Milliliter Milch und zwei Scheiben Käse enthalten mehr als 1.000 Milligramm Calcium. Auch in pflanzlichen Lebensmitteln wie Grünkohl oder Hülsenfrüchten steckt Calcium – allerdings vergleichsweise wenig.

Übelkeit und Erbrechen: Viele Parkinson-Patienten leiden unter Übelkeit. Ursache dafür ist eine verzögerte Magenentleerung und ein damit verbundenes frühes Sättigungsgefühl das bis zum Völlegefühl reichen kann. Auch L-Dopa und Dopaminagonisten können Übelkeit und Erbrechen verursachen. Vorbeugend sollten Betroffene fettige und scharf gewürzte Speisen meiden und über den Tag verteilt kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen. Viel trinken hilft ebenfalls (mindestens 1,5 Liter am Tag). Bei Übelkeit kann warmer Kamillen- oder Ingwertee helfen. Auch das schnelle Auslutschen einer halben Zitrone kann die Beschwerden lindern. Gleiches gilt für Zwieback oder Kartoffelbrei.

Ernährungsempfehlungen bei M. Parkinson
Ernährungsempfehlungen bei M. Parkinson

Verstopfung: Als Vorbeugung gegen Verstopfungen sind eine ballaststoffreiche Ernährung, viel Bewegung und ausreichendes Trinken wichtig. Vollkornprodukte und Gemüse sind besonders ballaststoffreich. Leinsamen und Weizenkleie quellen im Darm und nehmen viel Flüssigkeit auf. Beim Trinken sollten Sie zu Wasser oder ungesüßtem Tee greifen. Als Alltagstipp hat es sich bewährt, über Nacht eine Pflaume in ein gefülltes Wasserglas zu legen. Essen Sie die Pflaume am nächsten Morgen und trinken Sie das Wasser aus.

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