Dunkle Jahreszeit – Tipps gegen die trübe Stimmung im Winter

In der dunklen Jahreszeit fällt es vielen Menschen schwer, die positiven Dinge des Lebens zu sehen. Wenn die Tage kürzer, dunkler und kälter werden, trübt sich häufig auch das persönliche Befinden ein. Doch das muss gar nicht sein.

Für das, was umgangssprachlich als Winterblues bezeichnet wird, haben Ärzte einen feststehenden Begriff: Seasonal Affective Disorder (SAD). Hauptursache der Stimmungsursache in Herbst und Winter ist ein veränderter Hormonhaushalt. Der Lichtmangel macht den Menschen zu schaffen, weil der Körper die Produktion des Glückshormons Serotonin drosselt und stattdessen eine höhere Dosis des Schlafhormons Melatonin ausschüttet. In der Folge sind wir müde, ohne Antrieb und können uns nur schwer konzentrieren.

Allerdings ist die trübe Stimmung kein unausweichliches Schicksal. Mit den folgenden Tipps können Sie dem Winterblues erfolgreich trotzen:

1. Raus an die frische Luft

Tanken Sie Tageslicht. Selbst ein bedeckter Himmel ist heller als die Beleuchtung zu Hause. Nutzen Sie jede Chance, um Tageslicht zu tanken. 15 bis 30 Minuten an der frischen Luft bringen außerdem den Kreislauf auf Trab.

2. Holen Sie sich Glückshormone

Alleine die Vorstellung an etwas, das Freude und Glück bereitet, kann Serotonin ausschütten. Das lässt sich nutzen: Dekorieren Sie die Wohnung in sommerlichen Farben wie Rot, Gelb oder Orange. Schauen Sie sich Fotos aus dem letzten Urlaub an oder hören Sie schwungvolle Musik. Machen Sie Pläne für den Frühling und den Sommer. Probieren Sie es einfach aus, wie es gelingen kann, die Stimmung positiv zu beeinflussen.

3. Werden Sie aktiv

Gehen Sie Ihren Hobbys nach, begeben Sie sich unter Freunde. Der Winterblues macht unzufrieden. Lassen Sie das nicht zu. Treffen Sie Leute, setzen Sie sich Ziele und Nutzen Sie die Zeit, um Liegengebliebenes zu erledigen.

4. Strukturieren Sie Ihren Tag

Mit dem Lichtmangel kann auch die innere Uhr durcheinanderkommen. Ab da ist es nur noch ein kleiner Schritt bis der gesamte Tagesrhythmus aus den Fugen gerät. Lassen Sie das nicht zu. Gewohnheiten und Rituale helfen, dem Tag einen Rahmen zu geben. Machen Sie sich einen Tagesplan, der vom Aufstehen bis zum Zubettgehen reicht – und befolgen Sie diesen.

5. Vitamin D Mangel

Die geringe Sonneneinstrahlung in den Wintermonaten kann zu einem Vitamin-D-Mangel führen. Deswegen sollten Sie in den sonnenarmen Monaten vermehrt Vitamin-D-haltige Lebensmittel wie Käse, Fisch, Fleisch oder Eier zu sich nehmen. Eventuell kann eine Vitamin-D Substitution sinnvoll sein – sprechen Sie dazu mit Ihrem behandelnden Arzt.

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