Begleitsymptome von Morbus Parkinson

Neben den bekannten Störungen in der Beweglichkeit, wird eine Parkinson-Erkrankung vielfach von einer ganzen Reihe sogenannter nichtmotorischer Symptome begleitet.

Besonders zu Beginn der M.-Parkinson-Erkrankung stehen nichtmotorische Symptome für die Betroffenen im Vordergrund. Diese Begleitsymptome können sein:

Depressive Verstimmungen (Seelische Beschwerden)

Rückzugsverhalten und ein verminderter Antrieb sind begleitende Charakteristika von Morbus Parkinson. Gleiches gilt für Veränderungen der Stimmungslage. Gerade in der Frühphase der Erkrankung sind seelische Beschwerden häufig zu beobachten. Allerdings können diese auch während der Erkrankung auftreten.

Schlafstörungen

Schon Jahre vor der Diagnose können Schlafstörungen auf eine Erkrankung hinweisen. Häufiges Aufwachen in der Nacht und Schlafunterbrechungen begleiten Menschen mit Morbus Parkinson. Zu beobachten sind aber auch Einschlafstörungen und verfrühtes Aufwachen.

Blasen- und/oder Erektionsstörungen

Verstärkter und häufiger Harndrang sowie Störungen bei der Blasenentleerung können Frühzeichen einer Erkrankung sein. Meist treten sie aber im Krankheitsverlauf auf. Erektionsstörungen deuten auf das Vorliegen einer atypischen Parkinson-Erkrankung hin.

Gewichtsveränderungen

Einige Parkinson-Patienten nehmen ohne erkennbaren Grund an Gewicht ab. Die Mehrzahl der Erkrankten ist aber übergewichtig.

Stimme und Mimik

Zunehmende Unbeweglichkeit und die Steifheit der Muskulatur schränken auch die Mimik ein. Auch Hand- und Armbewegungen werden beim Sprechen nicht mehr so intensiv eingesetzt wie üblich.

Geistige Fähigkeiten

Morbus Parkinson beeinträchtigt die Intelligenz nicht. Allerdings kommt es bei einigen Patienten zu Beeinträchtigungen des Denkens mit Gedächtnisstörungen, einer Verlangsamung der Gedankengänge und zu Konzentrationsstörungen.

Begleitsymptome von Morbus Parkinson

Schwitzen

Störungen des vegetativen Nervensystems können zu einem verstärkten Schwitzen oder zu sogenannten Schwitzattacken führen. Dopaminerge Medikamente können dies sogar verstärken.

Fettige Haut

Bei einigen Patienten sorgt eine vermehrte Talgproduktion für fettige Haut. Vielfach ist das Gesicht – vor allem Stirn und Augenbrauen – davon betroffen.

Schmerzen

Sowohl in der Frühphase als auch in späteren Phasen der Parkinson-Erkrankung leiden Betroffene unter Schmerzen im Schultergürtel und im Bereich der Arme auf. Bei erfolgreicher Behandlung können die Schmerzen zurückgehen. Die zunehmende Steifheit der Muskulatur kann darüber hinaus Schmerzen im Rückenbereich und den Beinen verursachen.

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