Symptome bei Morbus Parkinson

Typische Anzeichen

Die Diagnose eines Morbus Parkinson beruht auf drei Hauptsymptomen:

  • Zittern (Ruhetremor)
  • Muskelsteifheit (Rigor)
  • Verlangsamte Bewegungen (Bradykinese)
  • Weitere Symptome

Zittern (Ruhetremor)

Das typische Zittern ist wohl das bekannteste Symptom des Morbus Parkinson, tritt aber nicht bei allen Betroffenen auf. Arme und Hände sind deutlich häufiger betroffen als die Beine. Meist ist das Zittern auf einer Körperseite stärker ausgeprägt als auf der anderen. Ärzte sprechen von einem Ruhetremor, da das Zittern nur in Ruhe auftritt und bei Bewegung verschwindet.

Muskelsteifheit (Rigor)

Muskelsteifheit ist ein weiteres typisches Symptom eines Morbus Parkinson. Sie schränkt die Beweglichkeit der Betroffenen ein. Charakteristisch ist zudem ein nach vorne gebeugter Gang mit kleinen, fast tippelnden Schritten.

Verlangsamte Bewegungen (Bradykinese)

Das Phänomen der verlangsamten Bewegungen ist bei allen Menschen zu beobachten, die an Morbus Parkinson erkrankt sind. Die Bewegungen verlangsamen sich zunehmend und können in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung unter Umständen nicht mehr bis zum Ende ausgeführt werden.
Beeinträchtigungen der Bewegungen können auch die Gesichtsmuskulatur betreffen. Bei vielen Morbus Parkinson-Patienten sind Einschränkungen der Mimik zu beobachten. Im Zusammenhang mit einer übermäßigen Talgabsonderung im Gesicht wird dies im Volksmund auch als Salben- oder Maskengesicht bezeichnet.

Weitere Symptome

Neben den typischen Bewegungsstörungen gibt es weitere, unspezifische Symptome für eine Morbus Parkinson-Erkrankung. Diese werden auch als nicht-motorische Symptome bezeichnet. Diese unspezifischen Symptome können durch den Morbus Parkinson verursacht sein, aber auch eine andere Ursache haben. Unspezifische Symptome können zum Beispiel depressive Verstimmungen oder Schlafstörungen sein – noch bevor motorische Auffälligkeiten zu beobachten sind. Auch Schmerzen im Rücken oder in den Gelenken können Hinweise auf eine Morbus Parkinson-Erkrankung geben.

"Unwillkürliche Zitterbewegung bei verminderter Muskelkraft in Körperteilen, die keine Tätigkeit ausführen, selbst dann, wenn sie unterstützt werden; mit dem Drang, den Rumpf vorzubeugen und vom Gehen zum Laufschritt überzuwechseln; dabei sind Sinne und Verstand unversehrt."

James Parkinson
Nach oben